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Schwule Sau

Installation von Jakob Lena Knebl

2013-04-24
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OSKAR, 2013 Foto: Georg Petermichl © Jakob Lena Knebl / VBK, Wien
 

Absichtlich werden hierbei abwertende, diskriminierende Bezeichnungen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch aufgegriffen und ihnen durch die Aneignung ihre verletzende Macht genommen.

Basierend auf Judith Butlers Theorie der Performativität des politischen Diskurses macht sich Jakob Lena Knebl zur Ausstellungs- und Projektionsfläche, stellt sich in der von KÖR präsentierten Installation der Öffentlichkeit und nimmt potentiellen Anfeindungen somit den Wind aus den Segeln.

Die selbe Strategie  wandten übrigens auch homosexuelle Männer sehr erfolgreich an, einfach indem sie den ursprünglich beleidigenden Begriff "schwul" für sich vereinnahmten und sich selbst stolz so bezeichneten.

 

Da es aber leider noch immer nicht selbstverständlich ist, einfach als Mensch leben zu können, ist dieses Mahnmal nicht nur eines für die Opfer des Nationalsozialismus, sondern auch für alle, die auch heute noch unter Intoleranz, Hass und Unverständnis leiden.

Hingehen!

 


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© Jakob Lena Knebl

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Fettpanikhose © Jakob Lena Knebl, Foto: Georg Petermichl

KÖR Kunst im Öffentlichen Raum präsentiert

 

Jakob Lena Knebl: Schwule Sau

 

Eröffnung: 14.05.2013, 17h

es sprechen:

Lilli Hollein, KÖR-Jurypräsidentin


Miriam Kathrein, Kunsttheoretikerin und Kuratorin


Sandra Frauenberger, Amtsführende Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal
Jakob Lena Knebl ist anwesend

 

Dauer: 15.05.-10.11.2013

 

Morzinplatz

1010 Wien